
Galerie Vorbach
Gemälde und antike Uhren
Verena und Lutz Vorbach
Hanxler Str. 23
52538 Gangelt
Tel. +49(0)2454 - 90 95 25
Fax +49(0)2454 - 90 95 65
E-Mail: info@galerie-vorbach.de
VERANSTALTUNGEN
Galerie Vorbach
präsentierte die 2. Ausstellung mit
Skulpturen und Grafiken des
Literaturnobelpreisträgers
Günter Grass
"Gegenstandslos habe ich nie gezeichnet, weil ich kein Dekorateur bin" sagt Günter Grass und ist dieser Überzeugung in den 60 Jahren, die er bereits als Bildender Künstler tätig ist, treu geblieben. Kaum jemand weiß, dass 84jährige die Bildhauerei an den Kunstakademien in Düsseldorf und in Berlin studiert hat. Der Literaturnobelpreisträger verfügt über eine seltene doppelte Begabung. Er kann sich kunstvoll in Wort und Bild ausdrücken. Schreiben und Zeichnen ergänzen und befruchten einander. Seine Sprache ist bildhaft und seine Bilder sprechen. Bilder und Texte entstehen im gleichen Schaffensgang. Deshalb finden sich in seinen Manuskripten stets auch Skizzen oder Zeichnungen.
Die Ausstellung in der Galerie Vorbach gibt einen repräsentativen Überblick über den Künstler Grass. Die älteste Bronze "Mädchen" stammt bereits aus dem Jahre 1948/49, als er an der Düsseldorfer Kunstakademie bei seinem Lehrer Otto Pankok studierte. In Düsseldorf saß er Beuys benachbart. Das "Huhn" ist aus den 50er Jahren und entstand in Berlin. An die dortige Kunstakademie war er 1952 gewechselt. Dort wurde er bei seinem Lehrer Karl Hartung mit dem Prädikat "Meisterschüler" ausgezeichnet.
Gezeichnet hat er seit früher Kindheit, immer gegenständlich naturalistisch, nie abstrakt. Auch das unterscheidet ihn von vielen seiner Zeitgenossen. Seine Künstlerkollegen fordert er auf, den Blick nach außen zu richten, denn für die großen moralischen Themen der Gegenwart, beispielsweise Armut und Hunger, ist Hinsehen angesagt. Abstrakt zu malen, heißt für Grass, in sich hineinzusehen ("...als sei da....irgendetwas von Belang...") und damit wegzusehen. Auch für den Dilettantismus in der heutigen Kunst findet er klare Worte: "Beuys hat sehr gut gezeichnet, aber später hat er mit seinem Satz, dass jeder ein Künstler sei, doch sehr viel Unsinn angerichtet und dem Dilettantismus Tür und Tor geöffnet."
Die Ausstellung ist vom 07. Mai bis zum 05. Juni an den Wochenenden samstags und sonntags jeweils zwischen 15.00 und 19.00 Uhr geöffnet, an den Werktagen nach Vereinbarung. Der Eintritt ist frei.
Nähere Infos: Lutz Vorbach, Tel. 02454 – 909 525

Algraphie

Zwiebel Messer

Unke

Schatten

Blechtrommel

Nach alter Sitte

Windhühner

Mädchen

Rättin

Blues

Frau mit Flügelhaube