Galerie Vorbach

Galerie Vorbach

Gemälde und antike Uhren
Verena und Lutz Vorbach
Hanxler Str. 23
52538 Gangelt
Tel. +49(0)2454 - 90 95 25
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IMPRESSUM

HEINRICH MARIA DAVRINGHAUSEN

Die Galerie Vorbach präsentiert:
Heinrich Maria Davringhausen
(1894 – 1970)

Heinrich Maria Davringhausen zählt zu den Wegbereitern des Magischen Realismus
und der Neuen Sachlichkeit. Im Berlin und München der 20er Jahre gilt er als eine der
schillerndsten Künstlerpersönlichkeiten, als ein eleganter Bohemien mit großer Ausstrahlung
und als innovativer Vorreiter neuer Bildwelten.

Die Kritik erkennt in seiner Malerei eine »blasphemische Schamlosigkeit der Gesinnung«
und stellte zugleich seine »Liebe zu handwerklicher Vollkommenheit« fest.
Zu seinen engsten Freunden zählen die Maler George Grosz, Carlo Mense, Anton
Räderscheidt und die Brüder Wieland Herzfelde und John Heartfield. Von den
Nationalsozialisten als Maler verfemt, flüchtet er 1933 mit seiner jüdischen Frau und den
Kindern zunächst nach Mallorca, dann nach Paris, Ascona und Südfrankreich, wo er
nach dem Zweiten Weltkrieg in Cagnes-sur-Mer eine neue Heimat findet.
Nach 1945 vergessen und verarmt, schafft er ungebrochen und mit großer
Arbeitsdisziplin ein Spätwerk, das sich konsequent aus den Bildvorstellungen der frühen
Schaffensperiode entwickelt. Davringhausen löst sich in seiner Malerei ab 1931 allmählich
vom Gegenstand. In seinen Kompositionen scheinen die konstruktiven Flächen in leuchtende
Farben den Bildraum zu durchkreisen.



Heinrich Maria Davringhausen
ohne Titel und unsigniert,

Öl auf Holz, 68 x 153 cm.
Aus dem Nachlass, WVZ 749


Heinrich Maria Davringhausen
ohne Titel und unsigniert,

Öl auf Leinwand, 60 x 80 cm.
Aus dem Nachlass, WVZ 446



Heinrich Maria Davringhausen
„Porträt einer jungen Frau“, unsigniert,

Öl auf Leinwand, 44 x 42 cm.
Aus dem Nachlass, WVZ 39






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Heinrich Maria Davringhausen